Die Feldmusik Triengen verbrachte ihre Musikreise dieses Jahr im Berner Oberland. Dabei wurde mit der Kettensäge geschnitzt, mit Äxten geworfen, spannenden Sagen gelauscht und das Berner Oberland aus verschiedenen Perspektiven entdeckt.

Früh hiess es am Samstagmorgen für die Musikantinnen und Musikanten der Feldmusik Triengen: Treffpunkt um 6.45 Uhr in Triengen, um 7 Uhr in Sursee und dann ab in den Car. Bei bestem Wetter führte die Reise ins Berner Oberland. Nach einer gemütlichen Fahrt erreichte die Reisegruppe Meiringen, wo beim ersten Kafi-Halt mit Gipfeli die nötige Energie für den bevorstehenden Tag getankt wurde.
Gut gestärkt ging es anschliessend bei Rieder Holz und Kunst in Meiringen zum ersten besonderen Programmpunkt. Die Feldmusik konnte bestaunen, wie aus einfachen Baumstämmen mit Kettensäge und weiteren Geräten eindrückliche Kunstwerke entstehen. Ganz ohne selbst Hand anzulegen, ging es allerdings nicht: Beim anschliessenden Axtwerfen konnten sich die Feldmusikantinnen und Feldmusikanten messen. In einem spannenden Wettbewerb wurde um Punkte und Präzision gekämpft, bevor die Besten für ihre Wurfkünste mit einer Auszeichnung belohnt wurden.

Damian Ehrler und Fabian Fries
Anschliessend ging es weiter nach Interlaken, wo das Mittagessen im Gasthof bei der Rugenbräu auf dem Programm stand. Gut gestärkt wartete bereits die nächste Geschichte – diesmal standen Sagen und alte Gemäuer im Mittelpunkt. Bei der Ruine Unspunnen liess sich die Feldmusik während rund einer Dreiviertelstunde in die Geschichten und Sagen der Region entführen. Die mittelalterliche Burgruine bot dafür die passende Kulisse.
Danach stand mit der Rugenbräu Brauerei der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Bei einer Führung erhielt die Feldmusik einen Einblick in die traditionsreiche Brauerei und erfuhr allerlei Wissenswertes über die Herstellung der verschiedenen Getränke. Neben Bier kamen dabei auch Gin und Whisky nicht zu kurz.
Nur wenige Schritte entfernt wartete anschliessend das Waldhotel, wo das Nachtlager bezogen wurde. Bei einem gemütlichen Abendessen liess die Feldmusik den erlebnisreichen ersten Tag ausklingen. Natürlich durfte auch das gesellige Beisammensein nicht fehlen, bevor irgendwann auch die letzten Musikantinnen und Musikanten den Weg ins Bett fanden.
Am Sonntagmorgen hiess es um 9 Uhr bereits wieder: Abfahrt! Mit dem Car ging es zurück nach Interlaken, wo die Feldmusik das Städtchen auf etwas ungewohnte Art erkundete. Mit einem kleinen Zügli auf Rädern ging es quer durch Interlaken, während unterwegs allerlei Wissenswertes über den bekannten Ferienort erzählt wurde. So konnten die Musikantinnen und Musikanten die Sehenswürdigkeiten ganz gemütlich an sich vorbeiziehen lassen.
Danach stand mit dem Harder Kulm der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Mit der Harderbahn ging es hinauf auf den Hausberg von Interlaken. Oben angekommen, wurde die eindrückliche Aussicht auf Interlaken, die beiden Seen und die Berner Alpen genossen. Nach einem feinen Mittagessen blieb auch noch Zeit für eine kleine Wanderung, bevor es mit der Bahn wieder zurück ins Tal ging.
Mit vielen Eindrücken, Geschichten und Erlebnissen im Gepäck bestieg die Feldmusik anschliessend ein letztes Mal den Car. Dank der hervorragenden Organisation von Reto Steinmann und Christian Hilfiker war der Zeitplan über das ganze Wochenende hinweg bestens aufgegangen und auch Petrus hatte es ausgesprochen gut mit der Reisegruppe gemeint. So traf die Feldmusik Triengen am Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr wieder pünktlich und zufrieden zu Hause ein. Zwei abwechslungsreiche Tage im Berner Oberland gingen damit zu Ende – mit viel Geselligkeit, spannenden Erlebnissen und vielen schönen Erinnerungen an eine rundum gelungene Musikreise.





